flybmi meldet Insolvenz an – alle Flüge gestrichen

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Am 16. Februar 2019 meldete die britische Fluglinie flybmi Insolvenz an und bestätigte dieses bereits auf der Webseite der Airline. Alle Flüge mit flybmi sind ersatzlos gestrichen. Die britische Fluglinie bot auch für viele deutsche Fluggäste attraktive Verbindungen zwischen München, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Saarbrücken, Rostock und Nürnberg an. Als Grund für die Insolvenz gab flybmi auf der Webseite die unklare Lage des Brexits, sowie die aktuelle Wirtschaftslage an.

Die britische Airline beschäftigt aktuell 376 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Schweden, Großbritannien und Belgien. Insgesamt wurden von flybmi 25 Ziele in Europa mit 17 Maschinen vom Typ Embraer angeflogen.

Alle flybmi-Flüge ersatzlos gestrichen

Mit Mitteilung der Insolvenz wurde auch automatisch ein „Grounding“ angeordnet. Zunächst einmal stellt flybmi klar, dass ab sofort kein Flug mehr durch flybmi nach Großbritannien, aber auch von Großbritannien starten wird. Alle 17 Flugzeuge der britischen Airline werden am Boden bleiben.

Es besteht keine Möglichkeit mehr, ein Ticket umzubuchen oder zu stornieren .

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich bereits ein Flugticket by flybmi gebucht habe? Rückerstattungen und Kontakte

Wer seinen Flug direkt bei flybmi gebucht hat und mit Kreditkarte bezahlt hat, soll direkt sein Kreditkarteninstitut kontaktieren.

Hierbei helfen die erprobten Mitarbeitern von Mastercard, Visa und American Express, eine Lösung zu finden und geben Details, ob eine Rückerstattung möglich ist (ohne Gewähr).

Wer seinen flybmi-Flug als Pauschalreise gebucht hat, sollte direkt den Reiseveranstalter kontaktieren, damit dieser für eine Ersatzreisemöglichkeit sorgt. Viele Reiseveranstalter kontaktieren die Kunden jedoch auch pro-aktiv.

Wer über eine Partner-Airline, wie z.B. Lufthansa, Turkish Airlines, etc. einen Teilflug oder Flug mit flybmi auf seinem Ticket hat, sollte die entsprechenden Airlines direkt kontaktieren um einen andere Flugmöglichkeit wählen zu können.

Die zweite Airline-Insolvenz bereits in diesem Jahr trifft auch viele andere Gesellschaften, da flybmi häufig Zubringerflüge für Langstreckenflüge der großen Carrier übernommen hat.